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12. Januar 2016

Meditation – 7 Gründe dafür!

Meditation – 7 Pros!

Foto: Yoga aktuell Spezial

von Diana Krsteski

Was ist überhaupt Meditation?

Vor ungefähr drei Jahren hab ich mit dem Meditieren begonnen. Genauer gesagt, ich hab damit begonnen, meinen Geist in Konzentration zu üben, wie ich es heute als angehende Yoga-Lehrerin besser weiß.
Denn Meditation bedeutet laut dem Yogasutra (Yogaleitfaden), einem zentralen Ursprungstext des Yoga, das völlige zur Ruhe kommen der Gedanken.

Eine wichtige Erkenntnis, gehen die meisten nämlich davon aus, dass sie meditieren, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf ihren Atem lenken und dabei ihre Gedanken einfach unbewertet vorüber ziehen lassen.

DAS ist noch KEINE Meditation. Es ist quasi die Vorstufe der Meditation: Die Konzentration (Dharana). Das, was die meisten Menschen machen, wenn sie sich morgens, abends, wann auch immer, hinsetzen und “meditieren”. Sie üben ihren Geist darin, fokussiert zu sein. Und genau darüber ebnen sie sich selbst den Weg zu den wahren Meditationserfahrungen: Dayana. Ein Zustand von Gedankenlosigkeit und Zeitlosigkeit. Ein Zustand bei dem du dich mit dem ganzen Universum wohlig verbunden fühlst.

Meditation

GLÜCKS BEWUSSTSEIN

Wie gesagt, um solch wunderbare Erfahrungen machen zu können, um tatsächlich in die Meditation (in die Gedankenlosigkeit) zu gelangen, darfst du dich zuvor darin üben, deine Gedanken über Konzentration zur Ruhe zu bringen. Eine genaue und leicht verständliche Anleitung hierfür findest du in meinem Buch GLÜCKS BEWUSSTSEIN.

Ein intensives Beginner-Werk, das dich herzlich und bestimmt in die Kunst des bewussten Denkens, Fühlens, Verhaltens und damit Lebens einführt. Es unterstützt dich dabei, alle deine Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Bedürfnisse (näher) kennen und lieben zu lernen.

Nun zu meinen 7 Vorteilen einer täglichen Meditationspraxis. Oder besser gesagt, einer täglichen Schulung der Konzentration deines Geistes:

1. Depression, Angst, Panik und andere unangenehme Gefühle verschwinden

Weil du dann in der Lage bist, diese Gefühle wertneutral zu beobachten. Du lässt sie da sein. Du akzeptierst sie und lenkst deine Aufmerksamkeit bewusst auf das, was du in dem Moment getan hast, als sich das unangenehm Gefühl bei dir gemeldet hat. Eben genau so wie beim Meditieren. Du fokussierst z.B. deinen Atem und wenn sich ein Gedanke auftut, dann nimmst du ihn wertneutral wahr und lenkst deinen Fokus wieder auf deinen Atem. So stärkst du die Areale in deinem Gehirn, die für Gelassenheit und Konzentration wichtig sind.

2. Dein Energie-Level erhöht sich

Wenn du regelmäßig meditierst, schenkst du deinem Organismus Erholung. Denn über das bewusste Loslassen deiner Gedanken, gewinnst du kostbare Lebensenergie. Dein Körper regeneriert sich. Zudem fällt es dir in deinem Alltag leichter, deine Aufgaben achtsam zu erledigen. Du sparst erneut Energie, da ein fokussierter Geist effizienter wirkt, als ein zerstreuter Geist, der an tausend Dinge gleichzeitig denkt.

3. Deine Beziehungen verbessern sich

Über die regelmäßige Konzentrationspraxis trainierst du deine Impuls-Regulierung. Sagt dein Partner, eine Freundin oder dein Chef etwas zu dir, was unangenehme Gefühle wie Wut oder Angst in dir auslöst, tauchst du NICHT gleich in den Gefühls-Sog hinein, sondern beobachtest erst einmal, was gerade mit dir geschieht. Du kannst eine Pause zwischen deinen aufkommenden Gefühlen und deiner Reaktion entstehen lassen, in der DU entscheidest, wie du dich jetzt verhalten willst. Es gibt tausend andere Möglichkeiten, als einfach alles raus zu blasen, was sich gerade in dir auftut. Du kannst aus der Situation raus gehen und einen kurzen Spaziergang machen. Du kannst sagen, dass du jetzt nicht über das Thema sprechen willst und im Raum nebenan ein paar tiefe Atemzüge nehmen. Du kannst, wenn du fortgeschritten bist, die Gefühle einfach da sein lassen und deinen Fokus auf das Wesentliche lenken.

4. Du wirst dir selbst bewusst

Das fängt bereits während deiner Konzentrationspraxis an. Du nimmst deine Gedanken bewusst wahr. Du kriegst also mit, was du über dich selbst, deinen Beruf, deinen Partner, deine Kinder, usw. denkst. Dieser tolle Effekt überträgt sich dann auch auf dein Alltagsgeschehen. Immer wieder nimmst du wie ein neutraler Beobachter wahr, was du gerade denkst und fühlst. Das ermöglicht dir, zu prüfen, woher diese Gedanken und Gefühle kommen. Du kannst prüfen, ob dein Denken hinderlicher oder förderlicher Natur ist. Und du kannst dich jederzeit bewusst dazu entscheiden, negative Gedanken loszulassen und dafür neue, wohltuende Gedanken in deinem Unterbewusstsein zu etablieren. Den genauen Prozess des Bewusstwerdens und Umlernens findest du hier.

5. Du fühlst dich glücklicher

Weil du lernst, loszulassen. Und weil du lernst, dein Leben im Hier und Jetzt zu leben. Und eben diese beiden Fähigkeiten sind maßgebliche für ein glückliches Leben.

Du lässt den Streit mit deinem Partner schnell wieder los, weil dir bewusst ist, dass alles andere eine unnötige Be-Lastung darstellt. Du bist mit dem zufrieden, was du jetzt gerade hast, weil dir klar wird, dass dein Leben nur in diesem Moment statt findet. NICHT gestern und NICHT morgen und NICHT, wenn du das oder jenes erreicht hast.

6. Verzeihen und Mitfühlen treten in dein Leben

Da du dir selbst bewusster wirst und darüber besser für dich selbst sorgen lernst, kannst du dich auch leichter in andere Menschen einfühlen. Weil du andere IMMER so behandelst, wie du dich selbst behandelst. Kannst du also selbst gut für dich sorgen, bist du a) ausgeglichener und hast mehr HABEN zum bedingungslosen Geben. Und b) verfügst du über die Fähigkeit auch für andere verständnisvoll und mitfühlend zu sein.

Durch dein tägliches Gedanken-Loslassen-Training erlangst du automatisch die Fähigkeit, dir selbst wie auch anderen zu verzeihen. Denn verziehen bedeutet loslassen.

7. Du stärkst deinen Willen

Immer und immer wieder lenkst du deine Aufmerksamkeit weg von deinen Gedanken auf deinen Atem. Jeden Tag setzt du dich bewusst hin und nimmst dir die Zeit, dich in Konzentration zu üben. Beides, sowohl die Praxis selbst als auch die Tatsache, dass du den Willen mobilisierst, überhaupt zu praktizieren, machen dich willensstark! Dadurch fällt es dir im Alltag leichter, deine Aufgaben zu erledigen und deine Ziele zu erreichen. Dein Erfolg nimmt zu.

Pro Nummero 8, 9, 10, … könnten an dieser Stelle locker folgen.

Ich glaube, dein Geist ist dazu da, um von dir benutzt zu werden. Es liegt so unendlich viel Potential in dir. Du darfst lernen, dich diesen Fähigkeiten selbstbewusst zu bedienen. Und zu stauen. Und zu reifen. Und zu lieben. Und zu begreifen.

Wenn du jetzt noch Gründe findest, die dich am Meditieren hindern – dann prüfe sie, lass sie los und denke ab sofort wohltuende Glaubenssätze, wie:

ICH LIEBE UND GENIEßE MEINE TÄGLICHE KONZENTRATIONSPRAXIS!

Viel Spaß dabei :)

P.S.: Es ist NICHT das Ziel, unbedingt in die tatsächliche Meditation zu gelangen. Dein Ziel darf es sein, dich jeden Tag auf s neue hinzusetzen und einfach zu praktizieren.

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