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5. Dezember 2018

Mach das Licht an

Foto: www.praxis-baessler.de/licht/

Jeder Mensch nimmt die Welt auf seine ganz eigene Weise wahr. Die Welt ist nicht so oder so. Sie ist das, was wir in ihr sehen.

Sie verkörpert alles und unser Gehirn filtert das heraus, woran es gewöhnt ist, es wahrzunehmen. Wie es geprägt wurde und je nachdem, welche Erfahrung es gesammelt hat.

Wer schon einmal eine depressive Episode durchlebt hat, der kennt dieses dunkle Gefühl, dieser dunkle Schleier, der sich plötzlich über alles gelegt hat. Die Welt wirkt düster, dunkel. Sie wirkt kalt, grausam, verlassen und unsicher. Das liegt daran, weil sich während einer depressiven Episode die Gedankenwelt und damit die Gefühlswelt verschiebt. Wir fallen gedanklich in ein Loch. Hängen an negativen Gedanken fest. Haben vielleicht zudem wenig Halt durch Freunde, Familie, usw.

Und oftmals können wir uns in solchen Phasen auch selbst wenig bis keine Fürsorge und Zusprache schenken. Wir verändern uns gedanklich und emotional. Sowie in unserem Verhalten. Denn alles hängt miteinander zusammen.

Ein Kreislauf beginnt, der – sofern man ihn nicht zu stoppen weiß – weiter läuft und man gefühlt immer tiefer fällt. Sorgenschleifen, schlaflose Nächte, Ängste, Panikattacken, Schmerzen, Rückzugstendenzen.

Was dann viele Betroffene tun ist: Sie versuchen die dunklen, negativen Gedanken zu verbannen. Sie beschäftigen sich immer mehr mit der Dunkelheit in sich und um sich herum. Sie versuchen die Dunkelheit wegzumachen.

Weißt du, was ich meine?

Sie versuchen also das wegzukriegen, was sich so kalt und dunkel anfühlt, indem sie genau das in ihren “Händen” halten wollen und es weglegen wollen.

Aber das ist in meinen Augen der falsche Weg.

Ich glaube Osho war es, der mal sagte, dass es Dunkelheit nicht gibt. Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht. Licht kann man ein und ausschalten. Dunkelheit kann man nicht ein oder ausschalten. Im Grunde existiert sie nicht. Sie ist nur eine Illusion. Also kann man sie auch nicht in den “Händen” halten.

Wenn man sich das bewusst macht und es wirklich versteht, dann wird einem klar, dass man aus einer depressiven Episode heraus kommt, in dem man das Licht anmacht. Also von der Dunkelheit ablässt und sich dem Licht zuwendet. Jedes Loch hat eine Öffnung und es scheint Licht hinein. Nun gut, die Versuchung sich der Dunkelheit im Loch zuzuwenden scheint groß, da sie mengenmäßig überwiegt, da das Licht eben nur als Strahl hineinfindet und nicht das ganze Loch erhellen kann.

Aber: es macht ja keinen Sinn, da Leben nur dort stattfindet, wo es Licht gibt.

Also sollte man sich fragen, wo man das Licht, die Helligkeit in seinem Leben wieder entdeckt und man sollte all seinen Fokus darauf lenken, dieses Licht wieder finden/sehen zu wollen. Denn es ist ja nicht weg. Es ist nur nicht eingeschaltet.

Was tut mir gut? Was erhellt meinen Tag? Welche Menschen unterstützen mich? Was macht Sinn in meinem Leben? Was kann ich tun, damit mein Leben (wieder) leichter und heller wird?

Und dann lass deinen Verstand von selbst nach Antworten suchen. Und er wird das Licht wieder finden und dann wird es leichter und leichter und die Kraft kommt zurück, um aus dem Loch langsam hinaus zu krabbeln – dahin, wo das Leben stattfindet. Wo der Himmel wieder strahlt.

Beschäftige dich also nicht länger mit der Dunkelheit in dir. Lass sie los und suche nach dem Licht und mach es an. Jeden Tag ein bisschen mehr Helligkeit in deinem Leben.

Du hast beide Hände frei, um nach dem zu greifen, was dich glücklich macht.

Wenn du lernen möchtest, mit Ängsten und Depression umzugehen, dann helfe ich dir gerne mit konkreten Methoden, Übungen und Tipps dabei über mein Buch:

Glücksbewusstsein: Entdecke dein wahres Selbst. Fühl dich frei, vertraue und lebe. Jetzt.

Diana

Bei Fragen rund um mein Buch schreib mich gerne an:

herz@gluecklichgesund.net

 

Erfahre etwas über mein Leben

Hallo du Glückskind!

Ich bin Diana und ich lebe ein Leben mit einer Belastungsstörung.

Es gibt viele Menschen da draußen, die schreckliche Erfahrungen in ihrem Leben machen mussten und nicht wissen, wie sie diesen Schmerz heilen können. Ich selbst gehöre zu ihnen dazu. Mein oft schwerer Weg hat mich gelehrt, dass es möglich ist trotz Angst und Depression “Ja” zum Leben sagen zu können. Ein lebendiges Leben mit Gefühl und innerer Freiheit ist trotzdem erfahrbar. Der Weg dahin ist sicher herausfordernd und nicht immer leicht. Doch mit jedem Schritt zu sich selbst wird er leichter. Beziehungen werden echter und tiefer. Das Leben wird als freier und sinnhafter erfahren. Du gelangst in deine innere Kraft und stehst immer mehr über dem, was dir geschehen ist. Du lässt los und beginnst endlich damit, zu leben!

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 Lebe endlich!

Auch wenn heute mein letzter Tag wäre, ich würde ihn lebendig verbringen.

Würde singen und springen, würde Dinge vollbringen, die bloße Lebensfreude in mir verbreiten.

Ich würde Riesenrad fahren und Zugvögeln beim Wegfliegen zuschauen. Ich würde Sonnenuntergänge und das Spiegeln der blau-lila Wolken im Seewasser bestaunen.

Ich würde Freunde besuchen, mein Lieblingsessen kochen, ins Kino gehen und dann vielleicht noch auf mein Lied abrocken.

Jedenfalls würde ich aufstehen und rausgehen, weil ich muss nicht mehr liegen bleiben. Ich bin heute nicht mehr erschlagen. Und ich lass mich nicht länger von meinen Gedankengespenstern jagen.

Ich kann mich von meinem Leben vertrauensvoll leiten lassen. Ich kann die alte Last abwerfen und neue Wege sich vor mir ausbreiten lassen. Ich kann loslassen.

Meinen Kopf fallen lassen. Mich tragen und treiben lassen.

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