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19. September 2016

Sich schnell angegriffen fühlen

sich angegriffen fühlen

Foto: de.wikihow.com

Es gibt Momente, da fühlen wir uns von anderen Menschen schnell angegriffen. Wir fühlen uns von ihnen verletzt, enttäuscht.

Oder wir spüren Wut und Ärger in uns aufsteigen, weil wir (oft unausgesprochene Erwartungen&Bedürfnisse) haben, die von den anderen aber nicht erfüllt werden.

Dann fühlen wir uns irgendwie nicht gehört. Nicht verstanden. Übergangen. Angegangen. Ohn-mächtig. Unwohl!

Nun gibt es eine grundlegende Sache, die du dir hier bewusst machen und an der du wirken darfst, wenn du dich zukünftig in solchen Momenten kraftvoll und gelassen fühlen möchtest:

Du bist selbst für dich und deine Gefühle verantwortlich!

Ein anderer Mensch kann dich nicht per se ärgerlich stimmen. Weder direkt noch indirekt. Erst wenn DU das, was die Person tut/sagt negativ be-oder ab-wertest, entsteht IN DIR DEIN Ärger.

ODER erst wenn DU die direkten Angriffe einer Person als wahr annimmst (weil du selbst so über dich denkst), nimmst du den Ärger von außen auf dich. Und machst ihn damit zu DEINEM Ärger, weil du plötzlich ebenso über dich denkst, wie der andere .

Ich mach mal ein Beispiel für direkt und indirekt:

Indirekt: Du bist Yogalehrerin. Deine Schülerinnen beginnen nach der Stunde – obwohl doch alle gerade so schön runtergefahren und entspann waren – direkt damit laut über ihre Probleme zu erzählen. Und binden dich in das Gespräch mit ein, schütten sich bei dir mit ihrer “Negativität” aus, wollen deinen Rat.

Du hast aber das Bedürfnis eben genau mit dieser entspannten Energie von gerade eben weiter in den Tag zu leben und magst dich gerade nicht mit “Probleme” befassen. Zudem wünschst du dir (=Erwartung), dass deine SchülerInnen den tiefen Sinn von Yoga (Achtsamkeit) bereifen und das endlich mal so umsetzen.

So.

Was passiert dann?

Wenn dir das alles nicht bewusst ist, wirst du dich innerlich über deine Schüler aufregen, sie beurteilen, weil sie es noch nicht begriffen haben und weil sie dir nicht deine Ruhe lassen. Das macht dir Stress und du fühlst dich dadurch wie … –> siehe ganz oben.

Lösung: Du machst dir klar, dass die anderen so sein dürfen, wie sie JETZT sind – nämlich in diesem Fall unachtsam. Bleibst damit wertneutral und OHNE Stress.

UND du machst dir bewusst, dass DU nun schauen darfst, wie DU DEINE Bedürfnisse nach Ruhe erzielt bekommst. Nämlich indem du z.B. sagst: “Ihr Liebe. Ich erhalte mir nun meine wohlige Energie und möchte gerade nicht über solche Themen sprechen (für Mutige). Oder:” Ich habe noch einen Termin und muss nun los.” Was auch ok ist.

Direkt: Und wir bleiben beim Yoga. Eine Schülerin sagt dir, dass ihr deine Art zu unterrichten missfällt und sie deshalb nicht mehr kommen wird. (hartes Beispiel, kann ja aber schon mal vorkommen – hatte ich hier mit GLÜCKSKIND auch schon in der Art :))

Wenn du dir und deiner Unterrichtsmethode nicht sicher bist, also Selbstzweifel an deinem Tun hast (schon als Gedankengut in dir trägst) – dann wirst du das als wahr betrachten und dich davon runterziehen lassen –> siehe erneut Gefühle von oben.

Es geht also auch wieder darum, wie selbstbewusst du dir bist und was du über dich denkst! Du kannst es nämlich NIEMALS jedem recht machen und nur weil das, was du tust, jemandem missfällt, heißt das nicht, dass du nichts drauf hast.

Das ist nur EINE Meinung von soooo, soooo vielen und die, die am stärksten zählt, ist DEINE!

Lies meine Geschichte

Fast drei Jahrzehnte litt ich, vor allem körperlich, an meinen verdrängten Gefühlen der Angst, Wut, Trauer, Schuld, Eifersucht und Ohnmacht. Ich wurde zur äußerlich starken Kämpferin, die ihr Innenleben vollkommen verleugnete. Ich definierte meinen Selbstwert beinahe gänzlich über Leistung und die darauffolgende Anerkennung von außen. Blieben die Zurufe aus, fiel ich frustriert zusammen.

Ich lebte ein sehr anstrengendes leben, das mich innerlich mehr und mehr erschöpfte – bis ich schließlich völlig zusammenbrach und sich mir mein ganzes Gefühlsleben auf einen Schlag offenbarte. Ich wollte nicht mehr leben, so gewaltig waren die Energien, die sich endlich ihren Weg durch meinen Körper bahnten und abflossen.

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